Eine Reise in die Jungsteinzeit

Eine Reise in die Jungsteinzeit

Anfang November fand im Rahmen des Geschichtsunterrichtes von Frau Medo-Capl und Frau Speike das Steinzeitprojekt für die Klassen G6b und G6c statt. Lesen Sie hierzu den Schülerbericht …

Wir trafen uns um 8:30 Uhr in der „Steinzeithütte“. Nach der Begrüßung durch Dr. Holger Rittweger vom MoLaMu (Mobiles Landschaftsmuseum) konnten wir zum Einstieg verschiedene Skelettteile und Felle von Tieren betrachten und anfassen. Mit Quizfragen und Geschichten führte Dr. Rittweger unsere zwei Steinzeit-Clans weiter durch die Tier- und Pflanzenwelt („Körner des Lebens“) der Steinzeitmenschen. Zwischendurch durften wir aus Holzkohle und Rötel Farben herstellen und uns als Steinzeitmenschen bemalen und wer mochte, konnte probieren, wie er in steinzeitlicher Fellkleidung aussah.

Interessant wurde es beim „Feuermachen ohne Streichholz“. Wir probierten unterschiedliche Arten aus und stellten dabei fest, dass wir nicht mit Feuersteinen zum Ziel kamen. Mit Zunderschwamm und Katzengold (Pyrit) gelangten wir schließlich zum ersten Funken, den wir mit Heu und Stroh zum Feuer entfachen konnten.

Weiter ging unsere Zeitreise dann in die Welt von „Ötzi“ und den ersten Bauern. Viele verschiedene Scherben von Gefäßen, Beilen und Klingen konnten wir aus der Jungsteinzeit betrachten. In der Mittagspause wurden wir aktiv und durften Feuer bohren und schlagen, sowie Korn zwischen zwei Reibsteinen mahlen. Dabei bekamen wir einen guten Eindruck, welche Tätigkeiten zum Leben der Menschen in der Jungsteinzeit gehörten.

Auch nach der Mittagspause wurden unsere Clans aktiv und probierten sich im Bogen-Zielschießen auf ein „Wildschwein“. Nur gut, dass sich bereits alle vorher gut gestärkt hatten, sonst wären unsere jungsteinzeitlichen Clan-Mitglieder sehr hungrig geblieben wink

Bei der letzten Aktivität dieses schönen und spannenden Tages traten unsere beiden Clans in verschiedenen Geschicklichkeits-Spielen bei der Steinzeit-Spaß-Olympiade gegeneinander an und jeder Clan versuchte für sich die meisten „Überlebenspunkte“ zu sammeln.

Zum Schluss verabschiedeten wir uns mit vielen neu gewonnenen Eindrücken von Dr. Rittweger, denn auch der aufregendste Tag geht irgendwann leider einmal zu Ende.

 

Geschrieben von Nicole K. und Firas Z., Klasse G6b

 

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