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Lateinerfahrt nach Trier

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Die alljährliche Lateinexkursion führte unsere 58 Lateinschüler/innen der Jahrgänge 6-9 in diesem Jahr vom 14. bis 15. Juni für zwei ereignisreiche Tage in die Römerstadt Trier. Wie ihr dortiges Programm aussah und was sie dort erlebt und erkundet haben, berichten im Folgenden die Schülerinnen und Schüler des Lateinkurses des 6. Jahrgangs.


Die Gruppe im archäologischen Landesmuseum

Wir, alle Lateiner der Freiherr, starteten am Donnerstagmorgen und nach ungefähr zweieinhalb Stunden Busfahrt kamen wir an unserem Ziel in Trier an. Wir haben an den zwei Tagen viel besichtigt aber hatten auch Freizeit, in der wir uns in Trier umsehen konnten.

Zuerst besuchten wir das Landesmuseum. In Kleingruppen erkundeten wir die Welt der Römer und betrachteten die vielen Fundstücke – Mosaike, Grabdenkmäler, Münzen und weitere antike Dinge. Der Vorteil bei der Rallye war, dass die Gruppen aus allen Jahrgangsstufen zusammengesetzt waren und sich das Wissen der „Großen" mit dem der „Kleinen" gemischt hat.

Auf dem Weg zu unserer Jugendherberge hielten wir an der Palastaula an, die riesig groß (71m x 23m in der Grundfläche) ist. Heute ist es keine Festhalle eines Kaisers mehr, sondern eine Kirche. Durch Bilder, die ausgestellt waren, konnten wir uns die Audienzen und Feste, die dort abgehalten wurden, gut vorstellen.

Nachdem wir dann unsere Zimmer bezogen hatten, hatten wir Freizeit und McDonalds, Ditsch, Nordsee, eine Döner-Bude und eine Pizzeria wurden von uns gestürmt.

Als wir gerade ins Amphitheater hineingingen, fing es an zu regnen. Da manche nur ein T-Shirt anhatten, wurde es für einige ein sehr nasser Abend. Als der Gladiator Valerius (der Schauspieler Markus Friedmann) hinter einem Tor auftauchte, erzählte er uns seine Geschichte. Es war sehr geheimnisvoll und interessant, denn er beeindruckte mit überragendem Schauspiel und spannenden Show-Einlagen wie zum Beispiel dem Überlebenskampf in der Arena oder der Darstellung von Trainingseinheiten von Gladiatoren. Er schmiss sich sogar in den nassen Sand.

Wir mussten uns zurück in der Herberge erst einmal trockenlegen. Die Nacht war dann ziemlich schlaflos, davon erzählen wir aber nichts... J Aber alle waren morgens beim leckeren Frühstück dabei und sogar ziemlich fit!

Dann ging es wieder zurück in die Antike. Die Porta Nigra war ein Stadttor, das sowohl zum Schutz und zur Verteidigung als auch dazu diente, den Ankommenden die Bedeutung der Stadt zu zeigen. Porta Nigra heißt übrigens ‚schwarzes Tor'. Den Namen hat es seit dem Mittelalter, weil sich die Steine schwarz verfärbt haben. Heute ist die Porta Nigra Weltkulturerbe. Wir gingen wieder in Gruppen durch das Tor und stellten uns vor, wie es zur Zeit der Römer war, wenn Feinde kamen. Übrigens: Die Aussicht von oben ist super!

Wir besuchten auch die Ruinen der Kaiserthermen. Sie waren riesig groß und die unterirdischen Gänge waren wie ein Labyrinth. Wir sahen dort unten nicht viel und es hat Spaß gemacht, darin herumzurennen! Wir spielten fangen und erschreckten uns gegenseitig in den dunklen Gassen.

Dann wartete schon der Bus am Parkplatz der Kaiserthermen und es ging zurück nach Eppstein. Es war ein schöner Ausflug und wir hatten viel Spaß!

© Die Lateiner der G6

 

Fotos zur Trierfahrt 2013

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